Adventskalender – kaufen, oder selbst gestalten?

Foto: siepmanH/pixelio.de

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 „Wie oft muss ich noch schlafen?“, ist die häufigste Kinderfrage, mit denen in der Zeit vor Weihnachten Eltern  bedrängt werden . Um die Zeit zu verkürzen und den Kindern diese Zeit optisch aufzuzeigen gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert Adventskalender.

Es gibt sie in allen möglichen Variationen. Sehr häufig mit kleinen Süßigkeiten darin und stimmungsvollen, oder auch kitschigen Bildern dahinter. Es geht buchstäblich um die „Süße“ von Weihnachten. Das ist wortwörtlich nicht jedermanns Geschmack.

Alternativen zu kommerziellen Adventskalendern finden

Viele Eltern gestalten deshalb ihre Adventskalender selbst. Die Ideen sind vielfältig. Da gibt es vierundzwanzig Streichholzschachteln, die bunt beklebt zu geheimnisvollen Päckchen werden. Andere entscheiden sich für kleine Säckchen, die mit roten Schleifen verziert aussehen wie winzige Nikolaussäckchen.

Auch Väter beteiligen sich häufig mit Begeisterung an der vorweihnachtlichen Bastelei. Lassen Sie sich auf Ihre Kinder ein und freuen Sie sich so richtig von Herzen mit Ihren Kids.

Was soll in den Adventskalender?

Allerdings bleibt immer noch die große Frage: Welchen Inhalt bekommt der Adventskalender? Kleine Süßigkeiten? Dann ist er zwar selbst gemacht, aber vom Inhalt auch nicht anders als kommerzielle Adventskalender. Manche greifen sogar zu kleinen Geschenken.

Allerdings bin ich der Meinung, dass unsere Kinder heutzutage regelrecht überflutet werden mit Geschenken. Brauchen sie wirklich den zusätzlichen Spitzer, den kleinen Gummiball, oder den Kreisel?

Eigentlich ist die Adventszeit eine Zeit, die man ganz bewusst dafür nutzen kann, Kindern Werte zu vermitteln. Advent bedeutet Ankunft, nämlich die Ankunft von Jesus Christus. Deshalb ist die Adventszeit auch eine Wartezeit und wir bereiten uns auf denjenigen vor, der für viele Menschen als Inbegriff für das Gute steht. Darum könnte man die Adventszeit als Zeit verstehen, in der auch wir möglichst viel Gutes tun wollen.

Adventskalender einmal ganz anders füllen

So könnte man die kleinen Päckchen mit Zetteln bestücken, auf denen kleine Aufgaben zum Gutes tun stehen. Beispiel: „Heute helfe ich der Mama“ Dabei könnte sich das Kind selbst überlegen, was es gerne tun will, Geschirrspüler ausräumen, oder Küche kehren etc. Anderes Beispiel: „Ich bringe einem kranken Kind die Hausaufgaben“, oder „Ich helfe dem Papa beim Auto sauber machen.“ Da gibt es sicherlich vierundzwanzig gute Ideen. Am 24. könnte die Aufgabe lauten: „Wir gehen gemeinsam in den Gottesdienst“.

Auf diese Weise stehen mal nicht das Kind und der Kommerz im Mittelpunkt, sondern Werte, die man ja eigentlich als Eltern den Kindern mitgeben möchte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit.

Written by Ingrid Neufeld

Die Autorin Ingrid Neufeld ist gelernte Erzieherin und betreibt mehrere pädagogische Blogs. Sie schreibt für Eltern und für alle, die mit Kinder zu tun haben. Zudem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Auf diesem Blog will sie Väter bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. - Sie sind jetzt neugierig geworden und wollen wissen, was sie für Sie und Ihr Unternehmen tun kann? Dann sind Sie herzlich auf die Seite www.textdrechslerei.de eingeladen!

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