Wie soll das Kind denn heißen? – Der Name prägt

Namenssuche bei Babys

Foto: schenzelarts/pixelio.de

Kevin und Chantall haben beide schmerzhaft erfahren, was es heißt einen Namen zu tragen, der mal modern war und der sich insbesondere bei „bildungsfernen“ Schichten hoher Beliebtheit erfreute. Das haben ihre Eltern mit Sicherheit nicht kommen sehen. Sie wünschten sich einen modernen Namen, der auch ein wenig fremdländisch und somit ungewöhnlich klingen sollte und den man trotzdem leicht aussprechen konnte.

Das Beispiel zeigt, dass es gefährlich ist, sich von der momentanen Mode leiten zu lassen. Das was bei Kleidung okay ist und auch bei der Auswahl eines Autos keine bleibenden Schäden hinterlässt, ist bei der Auswahl eines Namens für das eigene Kind ein schlechter Ratgeber. Wenn Sie den Namen Ihres Kindes nach der Rangliste der zehn beliebtesten Babynamen auswählen wollten, sollten Sie diese Liste besser gleich wieder vergessen. Denn darauf finden Sie sicherlich mindestens einen Modenamen, der jetzt überall auftaucht und der in ein paar Jahren denselben Makel trägt wie jetzt Kevin und Chantall.

Den richtigen Namen für’s Baby finden

Wie aber finden Sie den Namen für Ihr Kind, der genau richtig ist? Also den Namen, der Ihnen gefällt und der trotzdem auch in Jahren noch zu Ihrem Kind passen wird? Der sich nicht plötzlich als Bumerang für die ganze Familie erweist, weil es ein Name ist, mit dem plötzlich ein Makel verbunden wird?

Natürlich ist die Antwort darauf nicht ganz einfach. Sonst würde es nicht so viele Menschen geben, die Namen haben, mit denen sie sich fürs Leben gezeichnet fühlen.

Am besten Sie setzen sich beide Partner zusammen und jeder schreibt auf einen Zettel zehn Namen, die ihm gerade im Augenblick am besten gefallen. Dann vergleichen Sie den Zettel und schauen, ob Sie einen gemeinsamen Namen gefunden haben, der beiden gefällt.

Der Name der Großeltern als Name fürs Kind

Eine andere Methode nach dem richtigen Namen zu suchen, ist es sich einfach in der engeren Verwandtschaft umzusehen. Früher war es Brauch, die Kinder nach den Großeltern zu benennen. Heute beginnen manche junge Eltern damit, diesen Brauch wieder aufleben zu lassen. Wenn Ihre eigenen Eltern Namen haben, die Ihnen gefallen, spricht eigentlich nichts dagegen, diesen Namen an das Baby weiterzugeben. Sogar Ihre Großeltern und  Urgroßeltern können als Namensgeber herhalten. Hier finden Sie alte Namen wie Klara, Anna, Luise, oder Friedrich, Ludwig und Karl. Auch Doppelnamen wie Elisabeth-Charlotte haben einen guten Klang.

Bedenken Sie bei der Auswahl des Namens für Ihr Kind immer, dass es diesen Namen sein ganzes Leben trägt. Nehmen Sie diese Verantwortung sehr ernst. Ihr Kind wird Ihnen das danken.

Hier gibt’s die zehn beliebtesten Vornamen

Written by Ingrid Neufeld

Die Autorin Ingrid Neufeld betreibt als Erzieherin und Sozialpädagogin mehrere pädagogische Blogs. Sie schreibt für Eltern und für alle, die mit Kinder zu tun haben. Zudem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Auf diesem Blog will sie Väter bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. - Sie sind jetzt neugierig geworden und wollen wissen, was sie für Sie und Ihr Unternehmen tun kann? Dann sind Sie herzlich auf die Seite www.textdrechslerei.de eingeladen!

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