Wie bereiten sich Väter auf ihr Baby vor: Die zehn wichtigsten Antworten

Foto: Stock-i-Stock

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Wenn Frauen schwanger werden, hilft ihnen ihr Körper sich allmählich auf die veränderte Situation einzustellen. Die Hormone spielen verrückt und der eigene Körper scheint wie ausgewechselt. Die morgendliche Übelkeit erinnert die Frau permanent an die Schwangerschaft. Ob sie sich freut, oder nicht, so macht sich das kleine werdende Wesen auf jeden Fall früh bemerkbar und beeinflusst ganz automatisch Vorlieben der Schwangeren, oder auch ihr Schlafverhalten.

Beim Mann sieht das ganz anders aus. Er weiß erst dann etwas von der Schwangerschaft, wenn ihn die werdende Mutter davon in Kenntnis setzt. Doch ab diesem Zeitpunkt kann er an der Schwangerschaft teilnehmen und sich gemeinsam mit der Mutter auf das Baby vorbereiten. Also, wie können sich Väter auf ihr Baby vorbereiten? Folgende Punkte helfen Ihnen dabei:

1. Von Anfang an freuen!

Wenn der werdende Vater die Nachricht erhält, erwartet natürlich die Partnerin, dass Sie sich freuen. Lassen Sie sich nicht durch anderes ablenken, wie etwa ein Telefonat, oder eine wichtige Erledigung. Jetzt ist es endlich soweit: Ihre Partnerin erwartet Ihr Kind – also ist absolute Freude angesagt. Ihre Freude erhöht die Freude bei Ihrer Partnerin und das wirkt sich letztlich auch auf Ihr Kind aus.

2.  Pläne machen

Wenn Sie die freudige Nachricht verdaut haben, können Sie dazu übergehen, Pläne zu schmieden. Überlegen Sie wie sich Ihr gemeinsames Leben verändern wird. Welche Schritte sind jetzt notwendig, um das Baby willkommen zu heißen. Wenn Ihre Partnerin und Sie noch nicht verheiratet sind, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um über eine Hochzeit nachzudenken.

3. Das Kinderzimmer einrichten

Planen Sie gemeinsam mit Ihrer Partnerin die Einrichtung des Kinderzimmers.Wie soll das Zimmer ausschauen? Welche Möbel sind notwendig? Welche Möbel sind zweckmäßig? Es gibt ganz tolle Betten, die mitwachsen. Brauchen Sie einen Wickeltisch, oder bevorzugen Sie eine Wickelauflage für die Badewanne? Machen Sie eine Liste mit all den Anschaffungen, die Sie benötigen.

So oder ähnlich könnte ein Babyzimmer aussehen.

4.Die Partnerin zum Frauenarzt begleiten

Sie müssen natürlich nicht bei jedem Termin dabei sein. Sicherlich hilft es Ihnen, schon in der Schwangerschaft, ein Gefühl für Ihr Baby zu bekommen, wenn Sie die Herztöne Ihres Kindes hören und die Ultraschallaufnahme sehen können.

5. Das Kinderzimmer renovieren

Fangen Sie an, ein Zimmer herzurichten. Wählen Sie eine Wandfarbe und beginnen Sie mit der Renovierung.

6. Möbel für das Kind aussuchen

Suchen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Partnerin die geplanten Möbel aus. Kaufen Sie das was notwendig ist und was Ihrem Kind gut tut. Auch andere Sachen, die Ihr Baby braucht, können Sie gemeinsam mit Ihrer Partnerin aussuchen und einkaufen. Dazu gehören Kleidung, Flaschen, Zubehör, Kinderwagen, Tragetuch, Windeln und Spielsachen.

7.  Partnerin zur Schwangerschaftsgymnastik begleiten

Unterstützen Sie Ihre Partnerin und zeigen Sie Ihr, dass Sie sich auf das Baby freuen.

8. Das Baby kennenlernen

Legen Sie Ihre Hand auf das Baby. Haben Sie keine Scheu. Nehmen Sie ganz bewusst Kontakt zu Ihrem Baby auf. Erzählen Sie ihm etwas. So lernt es Ihre Stimme kennen.

9. Die Elternzeit planen

Machen Sie sich Gedanken wie Sie die Elternzeit handhaben und vergessen Sie den Antrag auf Elterngeld nicht.

10. Jeden Augenblick können die Wehen einsetzen: In Bereitschaft stehen

Seien Sie jederzeit bereit, Ihre Frau in die Klinik zu fahren, sobald die Wehen einsetzen. Machen Sie sich vorher Gedanken darüber, ob Sie bei der Geburt dabei sein möchten. Ein Muss ist das nicht. Unterstützen Sie Ihre Frau bei der Geburt und vor allem auch danach, wenn sie zu Hause plötzlich ein Baby hat, das versorgt werden muss.

 

Written by Ingrid Neufeld

Die Autorin Ingrid Neufeld betreibt als Erzieherin und Sozialpädagogin mehrere pädagogische Blogs. Sie schreibt für Eltern und für alle, die mit Kinder zu tun haben. Zudem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Auf diesem Blog will sie Väter bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. - Sie sind jetzt neugierig geworden und wollen wissen, was sie für Sie und Ihr Unternehmen tun kann? Dann sind Sie herzlich auf die Seite www.textdrechslerei.de eingeladen!

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