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	<title>Papas Pausenblog &#187; St. Martin</title>
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	<description>Erziehungstipps nicht nur für Väter, Erwartungen an den modernen Vater, die Rolle des Vaters in der Familie,  Umgang mit Babys, Trotzalter, schwierige Kinder, ADHS-Probleme, Gesundheit, Erziehung und Elternzeit.</description>
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		<title>St. Martin &#8211; die alte Geschichte neu erzählt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 15:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[christliche Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Feste + Weihnachten]]></category>
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		<category><![CDATA[Informatives]]></category>
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		<category><![CDATA[die Geschichte von St. Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte vom heiligen Martin]]></category>
		<category><![CDATA[St. Martin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>St. Martin ist ein Tag, an dem vielerorts Martinsumzüge durchgeführt werden. Das hat Tradition. Die meisten Eltern werden sich noch an die Martinsumzüge ihrer eigenen Kindheit erinnern. Wie schön war es doch mit den Laternen durch die dunkle Nacht zu laufen. Oft gab es zur Belohnung für den langen Spaziergang eine Martinsbreze, oder der Heilige [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p style="text-align: justify;">St. Martin ist ein Tag, an dem vielerorts Martinsumzüge durchgeführt werden. Das hat Tradition.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Eltern werden sich noch an die Martinsumzüge ihrer eigenen Kindheit erinnern. Wie schön war es doch mit den Laternen durch die dunkle Nacht zu laufen. Oft gab es zur Belohnung für den langen Spaziergang eine Martinsbreze, oder der Heilige Martin selbst kam mit seinem Pferd angeritten.</p>
<h3 style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Die Geschichte vom Heiligen Martin ist wichtig für unsere Kinder</span></h3>
<p style="text-align: justify;">Das alles soll natürlich auch den eigenen Kindern erlebbar gemacht werden. In vielen Gemeinden finden coronabedingt auch in diesem Jahr keine Martinszüge statt. Leider.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn St. Martin ist unabhängig von Pandemien und unserer schnelllebigen Zeit nach wie vor ein Tag, an dem diesem besonderen Menschen gedacht werden soll, der einst den Bettler mit seinem Mantel vorm Erfrieren gerettet hat. Diese Geschichte berührt uns immer wieder in unserer eigenen Seele.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb erzählen wir nach wie vor jedes Jahr vom Heiligen Martin. Die Geschichte bleibt wach. Falls Sie für St. Martin noch eine Erzählung für Ihre Kinder benötigen, habe ich hier eine Geschichte aufgeschrieben. Sie können Sie Ihren Kindern vorlesen und danach mit ihnen durch die Straßen ziehen, wo sie mit ihren Laternen die Innenstadt beleuchten. Auch ein privater St. Martins-Umzug macht allen beteiligten großen Spaß.</p>
<p style="text-align: justify;">Viel Vergnügen mit dieser Erzählung:</p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Pferd erzählt die Geschichte von St. Martin &#8211; von Ingrid Neufeld</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Artax war ein alter Gaul, dem sogar das Aufstehen schwerfiel. Er lag nur noch im Stall in seiner Box und röchelte. Nichts erinnerte mehr an den stolzen Hengst von früher. Das war er nämlich gewesen: Ein stolzer Hengst. Doch nun war er alt und krank. In der Box daneben stand ein junges Fohlen. Es wusste nichts von Krankheit und wollte mit dem alten Gaul spielen. Darum stupste es den alten Gaul an. „Trink halt wenigstens was. Damit es dir besser geht und du mit mir um die Wette rennen kannst.“</p>
<p style="text-align: justify;">Artax wusste, dass daraus nichts werden konnte. Trotzdem tat er ihm den Gefallen und schlürfte ein wenig Wasser. Tatsächlich erholte er sich, zumindest so viel, dass er wieder aufstehen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Jetzt galoppieren wir über die Wiese!“, forderte das Fohlen ihn auf. Als es merkte, dass Artax nur leise den Kopf schüttelte, quengelte es weiter: „Dann erzähl mir halt was.“ Das Fohlen war wie alle kleinen Kinder. Wenn das große starke Pferd keine Kraft für einen Wettlauf hatte, sollte es zumindest eine Geschichte erzählen. Vorher würde es keine Ruhe geben.</p>
<p style="text-align: justify;">„Mir fällt nichts ein“, wehrte Artax müde ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das Fohlen quengelte weiter. „Dann halt eine Geschichte aus deinem Leben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Artax seufzte und kramte in seinen Erinnerungen. „Gut, es gibt tatsächlich eine Geschichte. Sie ist wichtig genug, dass du sie erfährst.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der alte Gaul legte sich wieder ins Heu. Das kleine Fohlen kuschelte sich zu ihm.</p>
<p style="text-align: justify;">„Es ist schon lange her. Damals war ich kaum älter als du heute. Na ja, vielleicht ein bisschen. Auf jeden Fall hieß mein damaliger Besitzer Martin und war Soldat. Auch er war noch sehr jung, nicht einmal achtzehn Jahre alt. Also noch nicht einmal erwachsen. Schon als Kind wollte er Soldat werden. Er träumte davon zu kämpfen. Und das wurde dann auch sein Beruf. Er trat in die Armee ein. Dort sind viele Soldaten, die alle fürs Kämpfen ausgebildet werden. Martin mochte seinen Beruf. Denn er war wild und kämpfte gerne. Aber er mochte auch mich. Er verbrachte jede freie Minute mit mir. Es war ihm wichtig, dass es mir gut ging. Deshalb brachte er mir nur das beste Futter. Wir hatten viel Spaß miteinander, denn wir jagten gerne über Wiesen und Felder. Nicht nur in den milden Jahreszeiten, auch im Winter. Und an einen Winter erinnere ich mich ganz besonders. Trotz der hereinbrechenden Dunkelheit, kam er noch mal zu mir, sattelte mich und ritt wieder mit mir aus. Mir war das egal. Denn ich konnte gar nicht genug davon kriegen, mit ihm gemeinsam über die Felder zu galoppieren. Der Schnee knirschte unter meinen Hufen und im fahlen Licht des Vollmonds glitzerten Eiszapfen. Die Nacht versprach, kalt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaum waren wir aus der Stadt, riss Martin scharf am Zügel. Natürlich stoppte ich sofort. Als Pferd eines Soldaten hatte ich auf jede Bewegung blind zu reagieren. Es war auch im letzten Moment. Denn direkt vor uns lag jemand im Schnee. Weil ich sofort stand, ist die Gestalt nicht unter meine Hufe geraten. Das hätte übel für diesen Menschen ausgehen können. Manchen seiner Soldatenkollegen wäre das egal gewesen, aber so war Martin nicht. Für ihn zählte jeder Mensch. Ohne Ansehen der Person. Auch wenn es sich um einen Bettler handelte. So wie bei der Gestalt vor uns im Schnee. Denn das war offensichtlich. Jeder andere säße um diese Zeit bei dieser Kälte hinterm Ofen und ganz bestimmt nicht im Schnee. Also musste es ein Bettler sein. Das war sogar mir klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gestalt begann zu wimmern. Der Bettler hatte Martin als Soldaten erkannt. Jetzt bibberte er vor Angst. Was mich nicht wunderte. Soldaten waren für ihre Unberechenbarkeit bekannt. Was wollte Martin von ihm?</p>
<p style="text-align: justify;">Martin sprang ab, ging auf den Mann zu und fragte ihn: „Hast du keinen Platz zum Schlafen?“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bettler zitterte. Keine Ahnung ob vor Angst, oder vor Kälte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Nein“, stotterte der Mann endlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Martin wusste, dass der Mann ohne geschützten Schlafplatz in seinen dünnen Kleidern die kalte Nacht nicht überleben würde. Deshalb überlegte er blitzschnell was er tun konnte. Viel war es nicht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Vom Heiligen Martin das Teilen lernen</span></h3>
<p style="text-align: justify;">Doch dann zog er sich seinen Soldatenmantel von den Schultern, nahm sein Schwert und teilte den Mantel mitten entzwei. Die eine Hälfte reichte er dem Bettler, die andere wickelte er um sich selbst. Das war unvorstellbar, denn der Mantel, den Martin in der Mitte teilte, gehörte dem Militär. Also dem Staat. Nicht ihm persönlich. Denn der Mantel war Teil seiner Ausrüstung. Trotzdem dachte Martin nur an den Mann, der vor ihm saß und fror. Er wollte helfen und er tat es. Da war es ihm egal, dass er wegen des Mantels ziemlichen Ärger bekommen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">„Nimm und wickle dich ein. So hast du es wenigstens ein wenig warm.“, sagte Martin zu dem Mann.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bettler wusste gar nicht, wie ihm geschah. Aber natürlich nahm er den Mantel und wickelte sich ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Darauf stieg Martin wieder auf und ritt nach Hause. Die Begegnung mit dem Bettler hatte ihn sichtlich aufgewühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag kam er in den Stall und flüsterte vor sich hin: „Ich habe von Jesus geträumt!“</p>
<p style="text-align: justify;">Das Erlebnis hatte ihn verändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider dauerte es nicht lange und er verließ das Heer, denn er wollte kein Soldat mehr sein. Damals wurde ich von ihm getrennt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Bedauernd schaute Artax das Fohlen an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Hast du nie mehr von ihm gehört“, wollte das kleine Fohlen wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Doch schon. Weißt du Martin ist später ein berühmter Mann geworden. Das hat sich bis zu mir herumgesprochen. Und das kam so: Der Bettler hatte anderen Bettlern davon erzählt, dass Martin ihn vor dem Erfrieren gerettet hatte und die wiederum haben es weitererzählt. So wurde Martin überall bekannt und die Menschen bedrängten ihn und wollten ihn zum Bischof machen. Doch Martin war ein bescheidener Mensch. Er wollte das gar nicht. Er hielt sich selbst für dieses Amt gar nicht geeignet. Als die Menschen wiederkamen, um ihn zu fragen, versteckte er sich vor ihnen im Gänsestall. Aber Gänse sind einfach dumm. Ich mochte sie noch nie. Sie kapierten nicht, dass Martin sich verstecken wollte. Die Gänse schnatterten so laut, dass sie seinen Aufenthaltsort damit verrieten. So wurde Martin am Ende doch noch Bischof. Und alle Leute erzählten, er wäre ein wunderbarer Bischof geworden.“</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende dieser Geschichte fühlte sich Artax so gut wie schon lange nicht mehr an seinen alten Tagen und das Fohlen bewunderte ihn, weil er der Gefährte des berühmten Bischofs Martin gewesen ist.</p>
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		<title>St. Martin – Historischer Held und Vorbild für unsere Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 11:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>Jan weiß es noch aus seiner eigenen Kindheit: Am liebsten hat er Ritter, oder Batman gespielt und sich gerne an Action-Helden orientiert. Jetzt kann er dieses Phänomen an seinem Sohn wieder beobachten: Auch er spielt sehr gerne mit Helden-Figuren. Da ist der Martinstag genau das Richtige. Ein Feiertag für alle, die Helden mögen. Der historische [&#8230;]</p>
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<div id="attachment_1094" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1094" alt="Laternenumzug R.Krautheim_pixelio.de" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2015/11/Laternenumzug-R.Krautheim_pixelio.de_-150x150.jpg" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Laternenumzug Foto: R.Krautheim / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jan weiß es noch aus seiner eigenen Kindheit: Am liebsten hat er Ritter, oder Batman gespielt und sich gerne an Action-Helden orientiert. Jetzt kann er dieses Phänomen an seinem Sohn wieder beobachten: Auch er spielt sehr gerne mit Helden-Figuren. Da ist der Martinstag genau das Richtige. Ein Feiertag für alle, die Helden mögen. Der historische Martin war Soldat. Also ganz der Held, wie ihn sich kleine Buben gerne vorstellen. Er stammte aus einer römischen Familie. Auch sein Vater war bereits Soldat, genauer gesagt, römischer Offizier. Dadurch wuchs er sozusagen in diesen Beruf hinein, denn nach den damaligen Gesetzen musste er als Sohn eines Offiziers die Militärlaufbahn einschlagen.</p>
<h1 style="text-align: left;">Wer war St. Martin – die historische Person des Hl. Martins</h1>
<p style="text-align: justify;">Martin wurde 316 / 317 in Sabaria, in Ungarn geboren. Er wuchs im italienischen Pavia auf. Dort erhielt er im Alter von zehn Jahren Unterricht im christlichen Glauben. Mit 15 Jahren kam er nach Mailand, um in der Leibwache von Kaiser Konstantin Dienst zu tun. Obwohl Martin nicht gerade von Christen umgeben war und er selbst auch nicht aus einer christlichen Familie stammte, wuchs sein Glaube immer mehr. Mit achtzehn Jahren wurde er getauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 356 sollte er bei Worms gegen die Germanen kämpfen. Wie jedoch Sulpicius Severus in seinem Bericht „Vita Sancti Martini“  schrieb, ließ Martin dem Kaiser folgendes mitteilen: „Bis heute habe ich dir gedient, Herr, jetzt will ich meinem Gott dienen und den Schwachen. Ich will nicht mehr länger kämpfen und töten. Hiermit gebe ich dir mein Schwert zurück. Wenn du meinst, ich sei ein Feigling, so will ich morgen ohne Waffen auf den Feind zugehen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Es sind nur wenige Worte, aber sie zeigen, dass Martin alles andere als ein Feigling war. Diese wenigen Sätze eines Zeitzeugen machen zudem deutlich, wie Martin tickte.</p>
<h1 style="text-align: left;">St. Martin und die Geschichte mit dem armen Mann</h1>
<p>Die Geschichte, die wir alle kennen und deretwegen wir an St. Martin mit unseren Kindern am Laternenzug teilnehmen, ereignete sich in Amiens in Frankreich.</p>
<p style="text-align: justify;">Es soll ein sehr kalter Winter gewesen sein. Martin war außerhalb der Stadt unterwegs. Es wurde schon dunkel, als er zurück in die Stadt wollte. Dort am Tor saß ein armer, frierender Mann. Martin sah, dass er keine wärmende Kleidung hatte. Er wusste, dass dieser Mann möglicherweise die Nacht nicht überleben würde. Es war bitterkalt. Doch auch Martin hatte nichts, was er dem Mann hätte geben können. Da fiel ihm sein eigener Mantel ein. Der war allerdings ein Militärmantel und deshalb Eigentum des Militärs. Doch darüber dachte Martin nicht nach. Kurzerhand nahm er sein Schwert und teilte mit diesem den Mantel mitten entzwei. Den einen Teil schenkte er dem armen Mann, der sich schnell darin einwickelte. Mit dem anderen Teil  umhüllte er sich selbst. Für Martin blieb diese Tat nicht ohne Folgen. Er wurde mit drei Tagen Arrest dafür bestraft. Schließlich hatte er mutwillig Militäreigentum beschädigt. Trotzdem wusste Martin, dass er richtig gehandelt hat. Wir denken noch heute an diese Tat und feiern deshalb noch immer diesen Mann, der spontan und geradlinig richtig handelte. Für unsere Kinder wird Martin zum Vorbild. Er war ein starker Soldat und zugleich jemand, der christlich handelte. Ein Mensch, dem Menschlichkeit wichtiger war als Richtlinien. Er dachte zunächst an den Menschen und handelte so, dass es seinem Nächsten gut ging. Gerade in unserer heutigen Zeit wird Martin zu einem wichtigen Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das könnte Sie auch interessieren:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://papaspausenblog.de/st-martin-fuer-vaeter-papa-beim-st-martinszug/">St. Martin für Väter </a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://sonnenwichtel.blogspot.de/2015/11/die-martinsgeschichte-was-damals-im.html">Die Martinsgeschichte zum Vorlesen &#8211; Was damals im Gänsestall wirklich geschah</a></p>
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		<title>St. Martin für Väter – Papa beim Martinszug</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 20:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>Der St. Martinstag ist für Kinder ein sehr aufregender Festtag. Fast so wie Nikolaus. In manchen Gegenden hat St. Martin auch dieselbe Bedeutung. So heißt der St. Martin in Franken Pelzmärtel und wird im November im Einzelhandel als Schokoladenfigur verkauft, die aussieht wie der Nikolaus. Eins ist aber fast überall in Deutschland gleich: Eltern und [&#8230;]</p>
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<div id="attachment_1051" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1051" alt="St. Martin" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2015/11/St.-Martin-Rike_pixelio.de_-300x161.jpg" width="300" height="161" /><p class="wp-caption-text">Foto: Rike / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der St. Martinstag ist für Kinder ein sehr aufregender Festtag. Fast so wie Nikolaus. In manchen Gegenden hat St. Martin auch dieselbe Bedeutung. So heißt der St. Martin in Franken Pelzmärtel und wird im November im Einzelhandel als Schokoladenfigur verkauft, die aussieht wie der Nikolaus. Eins ist aber fast überall in Deutschland gleich: Eltern und Kinder ziehen mit Laternen in die beginnende Dunkelheit hinein und singen von Herzen Martinslieder. Oft kommt dann der St. Martin leibhaftig auf seinem Pferd daher geritten. Die St. Martins-Geschichte wird erzählt. Mancherorts gibt es eine Andacht. Die Kinder erhalten Brezen und allen Beteiligten ist klar: Es ist das erste Fest, das auf die beginnende Weihnachtszeit hindeutet. Jedenfalls wenn es nach den Kindern geht. Denn die Stimmung an St. Martin ist natürlich etwas ganz Besonderes. Diese Stimmung möchte man auch als Eltern sehr gerne beibehalten.</p>
<h1 style="text-align: left;">Die Bedeutung des Vaters beim Martinsumzug</h1>
<p style="text-align: justify;">Ihr Kind freut sich schon seit Wochen auf St. Martin? Kein Wunder, im Kindergarten werden lange vorher Martinslieder geübt. Sie können diese Freude unterstützen, wenn Sie mit Ihrem Kind gemeinsam diese Lieder singen. Manche Kindergärten bieten auch ein Eltern-Kind-Basteln an, wenn es darum geht, Laternen für den Umzug herzustellen. Es muss nicht immer die Mutter sein, die sich an diesem Bastelnachmittag sehen lässt. Zunehmend kommen die Väter auf den Geschmack und basteln zusammen mit ihrem Kind eine Laterne. Es macht ja auch Spaß, gemeinsam produktiv zu sein. Doch auch wenn Väter keine Lust zum Basteln haben. Um den St. Martinszug kommen sie nicht herum. Hier sollten Sie als Vater Flagge zeigen. Ihr Kind freut sich, wenn beide Eltern beim Umzug dabei sind. Es ist sooo stolz auf seine Laterne. Die muss jetzt jeder bewundern. Papa und Mama. Außerdem sind Väter super Aufpasser, wenn es darum geht, dass der kleine Jan mit seiner Laterne der Lena nicht so nahe kommt, dass ihr Anorak Feuer fängt.</p>
<h1 style="text-align: left;">Papa liest vor – wenn es nach dem St. Martinszug gemütlich wird</h1>
<p style="text-align: justify;">Wenn alle wieder nach Hause kommen, sind die Kinder meist immer noch ziemlich aufgekratzt. Es war schließlich ein tolles Erlebnis – dieser Umzug. Im Dunkeln mit vielen anderen Kindern unterwegs zu sein ist ein Abenteuer, das nicht jeden Tag passiert. Deshalb müssen danach alle ganz langsam zur Ruhe kommen. Wie wäre es deshalb mit einer Geschichte? Alle setzten sich gemütlich auf die Couch, trinken heißen Tee und hören eine St. Martinsgeschichte, die der Papa vorliest. Das ist der richtige Ausklang für einen gelungenen St. Martinsabend. Wer noch eine Geschichte zu St. Martin braucht, findet hier eine: <a href="http://sonnenwichtel.blogspot.de/2015/11/die-martinsgeschichte-was-damals-im.html" target="_blank">Die Martinsgeschichte &#8211; was damals im Gänsestall wirklich geschah.</a></p>
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