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	<title>Papas Pausenblog &#187; späte Eltern</title>
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	<description>Erziehungstipps nicht nur für Väter, Erwartungen an den modernen Vater, die Rolle des Vaters in der Familie,  Umgang mit Babys, Trotzalter, schwierige Kinder, ADHS-Probleme, Gesundheit, Erziehung und Elternzeit.</description>
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		<title>Blog-Parade: Sind späte Eltern die besseren Eltern?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 12:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>Auf TopElternblogs läuft gerade eine Blogparade. Gerne möchte ich mich ebenfalls daran beteiligen und hoffe auf eine Vielzahl von Lesern. Zunächst einmal liegt es am gesellschaftlichen Wandel, dass Paare heute später als noch vor dreißig Jahren das erste Kind bekommen. Späte Elternschaft als eigene Entscheidung Im Gegensatz zu früher können sie den Zeitpunkt frei bestimmen. [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<div id="attachment_646" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/06/Helene-Souza-pixelio.de_.jpg"><img class=" wp-image-646  " alt="Foto: Helene Souza, pixelio.de" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/06/Helene-Souza-pixelio.de_-300x225.jpg" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Helene Souza, pixelio.de</p></div>
<p>Auf <a href="http://www.top-elternblogs.de/blog_parade/blog-parade-sind-spaete-eltern-die-besseren-eltern/">TopElternblogs</a> läuft gerade eine Blogparade. Gerne möchte ich mich ebenfalls daran beteiligen und hoffe auf eine Vielzahl von Lesern.</p>
<p>Zunächst einmal liegt es am gesellschaftlichen Wandel, dass Paare heute später als noch vor dreißig Jahren das erste Kind bekommen.</p>
<h1><b>Späte Elternschaft als eigene Entscheidung</b></h1>
<p>Im Gegensatz zu früher können sie den Zeitpunkt frei bestimmen. Noch vor wenigen Jahrzehnten heirateten Paare, weil sie „mussten“. Das kommt heutzutage kaum mehr vor. Junge Paare planen ihr erstes Kind. Zuerst muss die Ausbildung abgeschlossen sein, dann will man Geld verdienen und möglichst viel von der Welt gesehen haben. Erst danach entschließen sich Paare dazu, zu heiraten und Kinder zu bekommen. In Gesamtdeutschland lag im Jahr 2012 das Durchschnittsalter für verheiratete Frauen, die ihr erstes Kind zur Welt brachten, bei 30,1 Jahren. Unverheiratete bekamen früher Kinder. Dabei unterboten die ostdeutschen Frauen die im Westen lebenden um zwei Jahre. Sie wurden im Schnitt schon mit 27 Jahren Mutter.</p>
<p>In einem Durchschnittsalter sind natürlich auch immer die Ausreißer nach unten und nach oben mit einberechnet. So gibt es die Eltern, die sehr spät ihre Kinder bekommen. Eine dieser späten Mütter ist die Baronin Isabella von Schorlemer, die vor zwei Jahren mit 54 Jahren eine Tochter zur Welt brachte. Bei Frauen ist dies bereits ein beachtliches Alter, das meist mit Unverständnis quittiert wird. Männer sind dagegen bis ins hohe Alter zeugungsfähig. So war der Inder Ramjeet Raghav  96 Jahre alt, als er noch einmal Vater wurde und sich dabei bester Gesundheit erfreute.  Die Gesellschaft bringt Männern in dieser Hinsicht weniger Vorbehalte entgegen. Sie haben es von jeher leichter, als älterer Vater anerkannt zu werden.</p>
<h1><b>Späte Eltern haben eine gesicherte Existenz</b></h1>
<p>Doch die meisten älteren Eltern warten nicht ganz so lange. Wenn wir von „späten Eltern“ reden, meinen wir in der Regel die Mittdreißiger, die sich schon eine Existenz aufgebaut haben und jetzt zum ersten Mal ein Kind bekommen.</p>
<p>Jan ist das klassische Beispiel dafür. Er hatte nach seinem Studium einen Job als Ingenieur bei einem großen Unternehmen bekommen, war mit seiner Freundin Tina, die als Verwaltungsangestellte arbeitete,  schon zehn Jahre lang zusammen und wollte endlich Nägel mit Köpfen machen. Finanziell sah alles bestens aus, deshalb heirateten die beiden und planten auch gleich das erste Kind. Sie hatten Glück, dass sie im Gegensatz zu anderen Paaren auch nicht lange warten mussten. Tina wurde schwanger und neun Monate später waren sie zu dritt.</p>
<h3><b>Achtung: Verhätschelungsgefahr!</b></h3>
<p>Beide Eltern kümmerten sich von Anfang an gemeinsam um ihren Sohn Leo. Alles drehte sich um dieses Wunschkind.</p>
<p>Das ist natürlich eine Riesenchance. Sowohl für die Eltern, als auch für den Kleinen. Die Eltern sehen ihr Kind als großes Geschenk an und behandeln es auch so. Das Kind erhält die Liebe seiner beiden Eltern und fühlt sich entsprechend wohl. Genauso soll es sein.</p>
<p>Das Problem dabei ist, dass die Eltern jetzt genau aufpassen müssen, dass das Kind nicht zu viel Liebe bekommt. Leider kann das allzu leicht passieren. Denn gerade beim ersten Kind neigen Eltern dazu, das Kind zu sehr zu verwöhnen. Ältere Eltern sind dabei wesentlich gefährdeter als junge, bei denen eine gesunde Portion Egoismus genau das verhindert. Deshalb kann es Eltern helfen, wenn sie sich manchmal überlegen: Wie würde ich reagieren, wenn ich noch fünf weitere Kinder hätte? Es war genau der Gedanke, der mich bei der Erziehung meiner Kinder immer wieder begleitet hatte. Dieser Gedanke hilft nämlich, einfach mal durchzuatmen und dabei Abstand zur augenblicklichen Situation zu gewinnen. Dadurch erhält man ein Gefühl dafür, ob die Forderung des eigenen Sprösslings berechtigt, oder doch ziemlich ichbezogen ist.</p>
<hr />
<p><em>Späte Eltern als bessere Eltern? – Das ist kein Naturgesetz!</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Sp%C3%A4te+Eltern+als+bessere+Eltern%3F+%E2%80%93+Das+ist+kein+Naturgesetz%21&#038;via=Papaspausenblog&#038;related=Papaspausenblog&#038;url=http://papaspausenblog.de/blog-parade-sind-spaete-eltern-die-besseren-eltern/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<p>Ältere Eltern sind nicht von Natur aus die besseren Eltern. Aber sie haben Supervoraussetzungen es zu werden. Sie sind gelassener, haben die finanziell besseren Voraussetzungen und wissen meist wesentlich mehr über Erziehung als die 20-jährigen.</p>
<p>Jüngere Eltern sind dagegen spontaner, flexibler und auch noch kindischer. Der letzte Begriff ist ganz bewusst so gewählt. Denn im „kindischen Verhalten“ liegt auch der Anknüpfungspunkt zum eigenen Nachwuchs. Deshalb haben junge Eltern oftmals einen Riesenspaß dabei, mit dem Sprössling herumzualbern.</p>
<p>Im Grunde hat man in jedem Alter gute Voraussetzungen für die Elternschaft. Auf alle Fälle ist es von Vorteil, sich gründlich auf seine neue Rolle vorzubereiten.</p>
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