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	<title>Papas Pausenblog &#187; Märchen für Kinder</title>
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	<description>Erziehungstipps nicht nur für Väter, Erwartungen an den modernen Vater, die Rolle des Vaters in der Familie,  Umgang mit Babys, Trotzalter, schwierige Kinder, ADHS-Probleme, Gesundheit, Erziehung und Elternzeit.</description>
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		<title>Wie der Nikolaus einmal selbst beschenkt wurde</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 23:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>Hier finden Sie eine neue Nikolausgeschichte: Er saß schon lange da auf den Eingangsstufen der großen Kirche. Ein alter Mann mit dichtem&#8230;Click To Tweet  Die rote Zipfelmütze hatte er tief ins Gesicht gezogen, um sich so vor der eisigen Kälte zu schützen. Wenn jemand an ihm vorüberging, hob er den Blick und versuchte dem Passanten [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<h1>Hier finden Sie eine neue Nikolausgeschichte:</h1>
<p style="text-align: justify;">
<hr />
<p><em>Er saß schon lange da auf den Eingangsstufen der großen Kirche. Ein alter Mann mit dichtem&#8230;</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Er+sa%C3%9F+schon+lange+da+auf+den+Eingangsstufen+der+gro%C3%9Fen+Kirche.+Ein+alter+Mann+mit+dichtem...&#038;via=Papaspausenblog&#038;related=Papaspausenblog&#038;url=http://papaspausenblog.de/nikolausgeschichte/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr /> Die rote Zipfelmütze hatte er tief ins Gesicht gezogen, um sich so vor der eisigen Kälte zu schützen. Wenn jemand an ihm vorüberging, hob er den Blick und versuchte dem Passanten in die Augen zu schauen. Meistens vergebens. Denn die Vorübergehenden hasteten eilig vorbei, zielstrebig in die Büros, die Kaufhäuser, oder nach Hause. Dorthin wo es warm war. Wo es eine Heizung gab und sie nicht der eisigen, klirrenden Kälte ausgesetzt waren. Kaum jemand verschwendete einen Blick, oder gar einen Gedanken an den bibbernden, vor Frost starrenden Alten im durchscheinenden, roten Mantel. Wer seinen Blick auffing, stutzte für einen Moment, mancher wurde unsicher, kramte in seiner Tasche, oder im Geldbeutel nach ein paar Münzen und wollte sie in den bereitgestellten Hut, oder was auch immer werfen. Auf der Suche nach einem solchen Gefäß hielten sie die Münzen unschlüssig in der Hand, schauten darauf, als wüssten sie nicht wie die Geldstücke in ihre Hände gelangt wären, zögerten kurz und – je nach Temperament – drückten sie die Münzen dann dem Alten in die Hand, oder aber sie steckten sie wieder zurück, nachdem sie nichts fanden, in das sie die wenigen Cents werfen konnten. Sie zuckten mit den Schultern und gingen ihrer Wege. Der Alte war schon vergessen. Er gehörte nicht zu ihrem Leben. Natürlich nicht. Wie sollte er auch. Der alte Mann saß stattdessen weiter auf den großen breiten Stufen und wartete. Worauf er wartete, hätte er wohl selbst nicht zu sagen vermocht. Doch wenn er etwas gelernt hatte in seinem Leben, dann, dass es sich lohnt zu warten. Denn er hatte viel Schlimmes erlebt im Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Er war aus einem fremden Land nach Deutschland gekommen. <span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: Calibri, sans-serif;">In seiner Heimat herrschte Krieg. Soldaten hatten  seine Frau und seinen Sohn umgebracht. Sein Haus war zerstört worden. Er konnte nicht mehr bleiben und er flüchtete. Weg, irgendwohin in ein Land ohne Mörder und ohne Angst. Irgendwann war er dann nach Deutschland gelangt.</span><span style="font-size: 1.4rem; line-height: 1.6;"> Obwohl er längst geglaubt hatte, dass alles zu Ende sein müsste, war es weitergegangen. Es lohnt sich, einfach darauf zu warten, dass es weiter geht und dass es besser wird. Irgendwie musste es einfach besser werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Der alte Mann saß da und wartete. Er schaute hinauf zum Himmel und sah wie langsam der erste Schnee aus dicken Wolken fiel. Die Flocken glitten zeitlupengleich und mit Bedacht zur Erde, so als wollten sie den alten Mann behutsam auf den für ihn ungewohnten Winter einstimmen. Die Kinder jauchzten und freuten sich. Der alte Mann aber zog seinen roten Mantel noch fester um die ausgemergelten Schultern. Langsam wurde es dämmrig, die ersten Lichter hüllten die Stadt in einen adventlichen Glanz. Trotzdem blieb der Mann wo er war. Er wartete.</p>
<p style="text-align: justify;">Da tauchte plötzlich ein anderer Mann auf. Er hieß Ben Meier und hatte gerade Feierabend. Ben sah den Alten und ging auf ihn zu.</p>
<p style="text-align: justify;"> „So sieht der Nikolaus aus“, sagte er mehr zu sich selber als zu dem Mann. „Nur nicht ganz so mager.“ Er begann mit dem Mann zu reden. Der Alte verstand ihn nicht wirklich, denn er konnte kaum Deutsch. Ben fragte ihn: „Wie heißt du?“ „Nikolaos“, kam die Antwort. Da hatte Ben eine Idee: „Du bist heute mein Gast. Meine Familie wartet auf den Nikolaus. In diesem Jahr machen wir es einfach mal anders: Statt dass der Nikolaus mit Geschenken zu uns kommt, beschenken wir den Nikolaus.“</p>
<p style="text-align: justify;">Genau so machte er es.  Das Warten hatte sich für den alten Mann gelohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kinder der Familie Meier fanden es sehr, sehr  aufregend, einen Mann aus einem ihnen unbekannten Land kennenzulernen. Sie lauschten gebannt seinen Geschichten. Sie verstanden zwar nur wenig, denn Nikolaos musste immer wieder nach Worten suchen. Aber die Kinder freuten sich sehr über den interessanten Gast. Als sie an diesem Abend zu Bett gingen, dachten sie noch lange über den Mann mit dem Namen „Nikolaos“ nach. Ob er wohl mit dem „richtigen Nikolaus“ verwandt war? Der kam ja auch nicht aus Deutschland und hieß fast genauso. Vor lauter Denken schliefen sie allmählich ein und in ihren Träumen wurde aus Nikolaos mit einem Mal ein strahlender Bischof ganz so wie einst der Bischof Nikolaus.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Geschichte stammt aus meiner Feder und unterliegt dem Urheberrecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie sich für weitere Geschichten von mir interessieren, schauen Sie gerne einmal hier:</p>
<div id="attachment_755" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.neobooks.com/werk/17704-geheimnisvolle-maerchen.html"><img class="size-medium wp-image-755 " alt="Kinder lieben Geschichten" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/11/Märchen-neu-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Märchen zum Vorlesen</p></div>
<div id="attachment_757" class="wp-caption alignleft" style="width: 198px"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B00FPL27GY/ref=dbs_a_def_rwt_hsch_vapi_tkin_p1_i4"><img class="size-medium wp-image-757 " alt="Kinder lieben Geschichten" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/11/Cover-für-Eselgeschichte-zu-Weihnachten-188x300.jpg" width="188" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Weihnachtsgeschichte aus Eselsperspektive</p></div>
<div id="attachment_809" class="wp-caption alignleft" style="width: 198px"><a href="http://www.neobooks.com/werk/23294-das-wunschtraumhaus.html"><img class="size-medium wp-image-809" alt="Aktuell Cover Wunschtraumhaus aktuell von Amazon" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/12/Aktuell-Cover-Wunschtraumhaus-aktuell-von-Amazon-188x300.jpg" width="188" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erzählung für Grundschulkinder</p></div>
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<p><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Calibri','sans-serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;">In seiner Heimat herrschte Krieg. Soldaten hatten  seine Frau und seinen Sohn umgebracht. Sein Haus war zerstört worden. Er konnte nicht mehr bleiben und er flüchtete. Weg, irgendwohin in ein Land ohne Mörder und ohne Angst. Irgendwann war er dann nach Deutschland gelangt.</span> Obwohl er längst geglaubt hatte, dass alles zu Ende sein müsste, war es weitergegangen. Es lohnt sich, einfach darauf zu warten, dass es weiter geht und dass es besser wird. Irgendwie musste es einfach besser werden.</p>
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		<title>Bitte Papa vorlesen!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Neufeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Väter im Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichten vorlesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder lieben Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen für Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<p>Ende Oktober wurden die Ergebnisse einer Studie zum Thema Vorlesen bekannt, die von  der STIFTUNG LESEN, der  ZEIT UND der DEUTSCHEN BAHN STIFTUNG alljährlich durchgeführt wird. Demnach  kommen rund ein Drittel aller Kinder nie in den Genuss, dass ihnen die Eltern vorlesen. Die Studie wies darauf hin, dass diesen Kindern damit ein wichtiger und zentraler Impuls [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Teilen Sie gerne meine Inhalte mit anderen!</p>
<div id="attachment_757" class="wp-caption alignleft" style="width: 198px"><a href="http://www.weltbild.de/3/18829282-1/ebook/das-geschah-in-bethlehem.html"><img class="size-medium wp-image-757   " alt="Kinder lieben Geschichten" src="http://papaspausenblog.de/wp-content/uploads/2014/11/Cover-für-Eselgeschichte-zu-Weihnachten-188x300.jpg" width="188" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Weihnachtsgeschichte &#8211; von mir aus der Sicht des Esels erzählt</p></div>
<p>Ende Oktober wurden die Ergebnisse einer Studie zum Thema Vorlesen bekannt, die von  der STIFTUNG LESEN, der  ZEIT UND der DEUTSCHEN BAHN STIFTUNG alljährlich durchgeführt wird. Demnach  kommen rund ein Drittel aller Kinder nie in den Genuss, dass ihnen die Eltern vorlesen. Die Studie wies darauf hin, dass diesen Kindern damit ein wichtiger und zentraler Impuls für ihre positive Entwicklung fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie verweist auf das Drittel, bei dem Defizite bestehen, doch mich freut es, dass zwei Drittel der Eltern ganz offensichtlich ihren Kindern vorlesen. Denn mit dem abendlichen Ritual des Vorlesens haben Eltern einen wertvollen Schatz, mit dem sie täglich wuchern können. Hier sind nicht nur die Mütter, sondern gerade auch die Väter gefragt. Das abendliche Ritual, das meist auch aus besonderen Kuschelmomenten besteht, bei dem sich das Kind vertrauensvoll an die Bezugsperson anschmiegt und wie gebannt an jedem Wort hängt, ist eine Zeit, die man nicht ohne Grund verschenken sollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><b><span style="text-decoration: underline;">Warum soll ich meinen Kindern vorlesen?</span></b></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Ritual ist mehr als nur Vorlesen und auch mehr als Kuscheln – es begründet das Fundament einer lebenslangen besonderen Bindung zwischen Eltern und Kindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Finden Sie das zu weit her geholt? Ich glaube nicht. Denn als Erziehungsperson haben Sie es ja in der Hand in dieser Zeit Vertrauen zu Ihrem Kind aufzubauen. Sie werden oftmals nicht nur vorlesen, sondern das Gelesene im Gespräch mit den Kindern verarbeiten, oder mit ihnen über andere, ähnliche Situation aus dem eigenen Erleben reden. Das sind Gespräche, die niemals entstanden wären, hätte es das abendliche Vorlesen nicht gegeben. Sie haben mit diesem Ritual ein Erziehungsinstrument in der Hand, das mächtiger ist, als alles andere. Einfach schon deshalb, weil es ein regelmäßiges Ritual ist, das von den Kindern mit positiven Gefühlen verbunden wird. Sie können es deshalb auch mal als Streichmaßnahme einsetzen, wenn Kinder ihre Grenzen überschritten haben. Das sollten Sie natürlich nicht regelmäßig tun, aber bei besonderen Verstößen hilft dieses Weglassen mehr, als Fernsehverbot, oder eine andere nicht so emotional besetzte Maßnahme.</p>
<p style="text-align: justify;"><b><span style="text-decoration: underline;">Beim Vorlesen sind Sie mit Ihrem Kind auf Augenhöhe</span></b></p>
<p style="text-align: justify;">Sie ahnen schon, dass Vorlesen mehr ist als einfach nur das Runterrasseln von irgendwelchen Wörtern. Sie lassen sich im Vorlesen ein auf die kindliche Welt, nehmen Ihr Kind ernst und tauchen mit ihm gemeinsam ein in das Märchen, das Sie gerade vorlesen. Sie erleben mit ihm wie der Prinz die Prinzessin beschützt, oder wie der Held den Drachen besiegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist das gemeinsame Vorlesen auch gut für die Sprachentwicklung des Kindes. Sehr beeindruckend ist auch, dass Kinder, denen viel vorgelesen wird, oftmals damit beginnen, „selbst zu lesen“ und fast wörtlich die Geschichte „vorzulesen“, obwohl sie keinen einzigen Buchstaben kennen. Es schult also das Gehör, das Zuhören, das Gedächtnis und den Wortschatz.</p>
<p style="text-align: justify;"><b><span style="text-decoration: underline;">Ab wann ist mein Kind alt genug fürs Vorlesen?</span></b></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Wann soll ich denn anfangen, meinem Kind vorzulesen? Wann ist es alt genug dafür? Meine Antwort: Lesen Sie von Anfang an vor, also schon Ihrem Baby. Denn selbst Säuglinge interessieren sich schon für Bilder. Diese kann man ihnen zeigen und erzählen was man sieht. Beispiel: Schau mal, da ist ein Ball. Was macht der Ball? Der Ball rollt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss keine Geschichte dazu erfinden. Damit würde man das Baby überfordern. Aber einfache, kleine Sätze kann man durchaus dazu „vorlesen“. Für Babys gibt es solche „Bilderbücher“ auch aus Plastik, auf denen es zur Not auch herumkauen kann. Natürlich interessiert sich nicht jedes Baby schon für Bilder. Wenn Ihr Säugling mehr auf Singen reagiert, dann singen Sie mit Ihm.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorschulkinder lieben es meist, wenn ihnen vorgelesen wird. Demnächst beginnt die Weihnachtszeit. Das ist eine ganz besondere Zeit des Vorlesens. Viele Eltern lesen dann nicht nur abends vor, sondern auch nachmittags. Vor allem nach dem Spielen in der Kälte, oder nach dem Besuch eines Weihnachtsmarktes ist es besonders kuschelig, warm eingepackt auf der Couch zu liegen, Tee zu trinken und eine Geschichte vorgelesen zu bekommen. Was gibt es Schöneres? Geschichten gibt’s auch als E-Book. <a href="http://astore.amazon.de/papaspausenbl-21">Beispielsweise hier.</a></p>
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